Einfluss zwischen Stress und Schilddrüse

junge, braunhaarige Frau steht in einem Wald und richtet ihren Kopf zum tiefen Einatmen nach oben dabei greift sie mit ihrer Hand zum Hals, um zu erkennen, ob sie einen Einfluss von ihrer Entspannung merkt

Einfluss zwischen Stress und Schilddrüse

Um es vorweg zu nehmen: Ja, zwischen der Schilddrüse und Stress besteht eine Korrelation!

 

Sowohl Stress kann eine Schilddrüsenerkrankung hervorrufen als auch umgekehrt. Vor allem Autoimmunerkrankungen wie Morbus Basedow oder Hashimoto-Thyreoiditis können einen Einfluss ausüben oder beeinflusst werden.

Die Psyche, der Körper und des Weiteren euer Körpergefühl werden sowohl bei einer Schilddrüsenüberfunktion als auch bei einer –unterfunktion beeinflusst, die Symptome können jedoch variieren.

Einfluss bei einer Schilddrüsenunterfunktion

Hierbei kann es oftmals zu Depressionen, Müdigkeit oder Konzentrationsbeschwerden kommen. Euer Gemüt kann sich rasch ändern und auch Wahnvorstellungen können auftreten.

Einfluss bei einer Schilddrüsenüberfunktion

Durch die zu hohe Ration an Hormonen kann es häufig zu Aggressivität oder Nervosität kommen. Auch mit Angstzuständen haben einige Betroffene zu kämpfen. Prinzipiell haben sie große Probleme damit ein Entspannungslevel zu erlangen, werden häufig von Schweißausbrüchen überrascht, haben keinen guten Schlaf oder leiden sogar unter Vorhofflimmern. Manche Patienten sind auch von Diarrhöe, Gewichtsverlust oder einem Schwächegefühl betroffen.

Stress vermeiden und auf mentale Gesundheit achten

Die Schilddrüse hat also nicht nur Einfluss auf unser Stresslevel, sondern auf unsere gesamte Psyche. Umso wichtiger ist es also bei einer Schilddrüsenerkrankung auf seine persönliche Verfassung, Gefühlslage und mentale Gesundheit zu achten.

 

Wie kann Stress also vermieden werden? Folgend sind einige Tipps gelistet, mit welchen ihr euren Alltag entspannter und stressfreier gestalten könnt:

Egal ob Yoga, Meditation oder ähnliches –  Ihr solltet euch min. einmal täglich Zeit für euch selbst und eure Psyche nehmen und einige Minuten Ruhe wahren.

Keine Sorge, es geht nicht um euren Haushalt! 😉 

 

Hier steht euer persönliches, inneres Chaos im Fokus. Ihr fühlt euch oft gestresst, weil ihr mit eurem Leben bzw. den bevorstehenden Aufgaben überfordert seid? Dann erstellt eine tägliche To-Do-Liste um etwas Ordnung zu schaffen. Das Tolle daran: Bei jedem durchgestrichenen Task könnt ihr stolz auf euch sein.

Diese Tipps gibt es gefühlt in jeder Tipp-Liste, doch es ist nun einmal so: Ausreichend Sport und ausgewogene Ernährung wirken sich sehr positiv auf das Wohlbefinden aus.

 

Durch den Sport könnt ihr euren Kopf freibekommen und mit genügend Obst und Gemüse trotzt ihr jedem Vitaminmangel.

Ausreichend Schlaf!

 

Denn Müdigkeit wirkt sich sehr schnell auf eure Psyche und des Weiteren auf euer Stresslevel aus. Ein Mensch braucht ca. 6-8 Stunden Schlaf täglich, um sich fit zu fühlen. Unter die 6 Stunden-Grenze solltet ihr nicht fallen. Mehr über das Wundermittel „Schlaf“ erfahrt ihr in unserem Artikel.

Versucht euer Stresslevel einmal ganz genau zu beobachten. Wann entsteht Stress und in welchen Situationen? Ein kleines Stresstagebuch kann da Wunder wirken, denn so kann der Stress evaluiert und stressige Tätigkeiten reduziert werden.

Wir sind heutzutage nahezu immer und überall erreichbar. Das kann enormen Stress auslösen, da man ständig das Gefühl hat etwas zu verpassen oder nicht up-to-date zu sein. 

 

Dabei kann es so einfach sein: Einfach mal das Handy, den Laptop oder das iPad für eine Stunde abdrehen und beiseitelegen. Ihr werdet sehen, wie viel Zeit euch für wirklich Wichtiges bleibt.

Trijodthyronin - T3 & Thyroxin - T4

Damit unsere Schilddrüse den Stoffwechsel und weitere Körperfunktionen regeln kann, muss Jod in Hormone umgewandelt werden. Diese werden in Form von Trijodthyronin (T3) oder Thyroxin (T4) in unser Blut abgegeben.

 

Weitere Informationen über den Prozess, welcher bestimmt, ob T3/T4 benötigt wird, findet ihr im Beitrag "T3, T4, TSH - Regelkreis" auf der Website von unserem Experten Univ. Prof. Dr. Michael Hermann.

Die Informationen in diesem Artikel basieren auf verschiedenen Internet-Quellen und wurde von Medizinern hinsichtlich der aktuellen gesundheitlichen Empfehlungen geprüft.

Freigabenummer: AT-NONT-00080 ; 09/2022

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